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Die Redaktion

Ergebnisse der Umfrage "Nach- und Nebenwirkungen des Austauschs"

Endlich! Lange sind wir euch die Auswertung der Umfrage schuldig geblieben. Hier nun aber die Ergebnisse für euch zusammengefasst:

Insgesamt haben 51 ehemalige Austauschschüler im Alter von 17 bis 53 Jahren an der Umfrage Ende 2013 teilgenommen. Sie verbrachten ihr Austauschjahr in den USA, den Niederlanden, Frankreich, Polen, Irland, Ecuador, Lettland, Australien und Kanada.

Alle sind der Auffassung, ihr Austauschjahr habe großen Einfluss auf ihr weiteres Leben, ihre Studien- und Berufswahl, ihre Hobbies und Interessen und/oder Partnerschaft gehabt:

  • Studiengänge, die mehrfach genannt wurden, sind: Wirtschaft (International Business), Kommunikationswissenschaften (einschließlich Interkulturelle Kommunikation) und Anglistik.
  • Etwa Dreiviertel der Befragten waren nach ihrem Austauschjahr noch einmal für längere Zeit, mindestens 3 Monate, im Ausland. Einige der Befragten, die mit „nein“ geantwortet haben, planen noch einen weiteren Auslandsaufenthalt. Viele haben im Ausland ein Praktikum absolviert oder studiert.
  • Dauerhaft leben aber nur sieben Befragte (13%) im Ausland: in Belgien, Frankreich, Italien, Mexiko, Österreich, den USA und den Niederlanden. Alle anderen leben derzeit in ihrem Heimatland.
  • Die überwältigende Mehrheit der Befragten, die derzeit einen Lebenspartner haben, lebt mit einem Partner zusammen, der aus einem anderen Land stammt (23 von 24 Befragten bzw. 95%). Bei drei Befragten kommt der Partner aus ihrem Gastland. Bei einem Befragten war er/sie auch Austauschschülerin.
  • Kontakte zu Menschen im Gastland bestehen auch nach dem Austauschjahr fort. 40 Befragte (72%) haben noch Kontakt zu den Gasteltern, 36 (70%) zu Gastgeschwistern, 45 (88%) zu Freunden und immerhin 11 (22%) zu ehemaligen Lehrern. (Mehrfachnennungen waren möglich)
  • Die meisten Rückkehrer engagieren sich ehrenamtlich, wobei die Mitarbeit im Schüleraustausch an erster Stelle steht (33 Befragte bzw. 65%), gefolgt von anderen Vereinen und karitativen Organisationen. Lediglich sieben der 51 Befragten (13%) sind der Meinung, für gesellschaftliches Engagement fehle ihnen die Zeit.
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