Negative Erfahrungen mit DFSR und CETUSA - nicht empfehlenswerte Organisationen

Hallo,
vielen Dank für deinen Kommentar!
Es tut uns sehr leid, dass du dich aufgrund unserer Programmregeln und denen unserer Partnerorganisation CETUSA nicht richtig behandelt gefühlt hast.
Ein Schulwechsel kann aus triftigen Gründen vorgenommen werden, die Entscheidung liegt hier allerdings nicht beim Austauschschüler. Wie dir dein von CETUSA zur Verfügung gestellter Local Coordinator mitgeteilt hat, ist es Aufgabe von CETUSA einen Schulwechsel zu prüfen und gegebenenfalls zu veranlassen. In diesem Fall hat die Organisation in einem anderen Schuldistrikt angefragt, ob ein Wechsel möglich ist. Leider gab es hier keine positive Rückmeldung. Eine Kontaktaufnahme von Seiten der Schüler ist laut der Programmregeln CETUSAs nicht erlaubt.
Dein mehrmaliges Fehlverhalten, insbesondere deiner Schule gegenüber, führte zum Final Warning, da du mehrmals darum gebeten wurdest, dein Verhalten zu überdenken und die Hilfsangebote deiner Schule, deines Local Coordinators und deiner Gastfamilie in Anspruch zu nehmen, dies aber leider abgelehnt hast. Aufgrund der Vorfälle nach deinem Final Warning musste dein Programm leider beendet werden.
Es ist sehr schade, dass du nur eine sehr einseitige Darstellung gibst und somit DFSR und auch CETUSA vorsätzlich in ein schlechtes Licht rücken willst. Wir hoffen, dass du die Vorfälle noch einmal überdenken kannst, und wünschen dir alles Gute!

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vom 15.2.2022 14:52
A. S.

Negative Erfahrungen mit DFSR und CETUSA - nicht empfehlenswerte Organisationen

Sehr geehrtes Team von DFSR,

vielen Dank für Ihre Antwort! Ich habe sehr wohl auch eigene Fehler eingeräumt. Es stimmt nicht, dass ich nur eine "sehr einseitige Darstellung" gebe. Zum Beispiel habe ich Folgendes geschrieben:

"Doch leider verlief es nicht jeden Tag so gut. Der Druck, den DFSR und CETUSA auf meine Eltern und diese dann auf mich verübt haben, wirkte sich auf meine mentale Gesundheit aus. Ich war an einigen Tagen leicht reizbar. So hatte ich einige Zeit nach dem Final Warning, an einem Montag, einen kleinen Wutausbruch beim Basketball. Das war sehr unnötig von mir, vor allem weil es nur um eine Kleinigkeit ging. Ich bin dann zu meinem Gastvater von der Sporthalle in das Schulgebäude gegangen und habe ihm gesagt, dass ich das alles hasse und nicht mehr mitmachen will. Ich habe im
Nachhinein selbst eingesehen, dass es mehr als dumm von mir war, weil ich bereits eine Warnung hatte."

Ich möchte jedoch noch einmal betonen, wie schlecht und einsam ich mich gefühlt habe. Ich habe mich Wochen lang nicht getraut, bei meiner Gastfamilie runterzugehen. Einige Tage lang konnte ich auch nichts mehr essen. Ich denke, das sagt alles darüber aus, wie sehr mit meiner Psyche gespielt wurde.
Immer wenn es Probleme gab, haben DFSR und CETUSA meinen Eltern gesagt, was sie mir bitte mitteilen mögen. Ich selbst war sehr schlecht informiert. Es war einfach alles andere als schön, jeden Tag mehrere Anrufe und SMS von meiner Mutter zu bekommen. Ich dachte, man solle den Kontakt nach Hause minimieren. Das hat aber überhaupt nicht geklappt. Sie können sich nicht vorstellen, wie das für einen Austauschschüler ist. Alles, was ich getan habe, hat meine Koordinatorin gemeldet. Ich konnte nie mit ihr über Probleme mit der Gastfamilie reden, weil sie zum einen freundschaftlich als auch kollegial mit meiner Gastfamilie verbunden war. Sowas ist kein guter Kulturaustausch.

Ich fühlte mich einfach nur unwohl - sowohl in der Gastfamilie als auch in der Schule, die alles andere als eine High School war, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich finde es unmöglich zu sagen, ich hätte alle "Hilfen" abgelehnt. Denn was waren denn die "Hilfen"? Es gab keine wirklichen Hilfen. Nichtsdestotrotz habe ich alles versucht, um mich einzuleben.
Wie möchten Sie außerdem beurteilen, wie die Situation wirklich war? Von DFSR als auch von CETUSA war keiner je vor Ort außer meinem gegen mich voreingenommenen Local Coordinator. Alles, was sie gesagt hat, wurde geglaubt, statt mich selbst zu Vorfällen zu fragen. Das ist nicht schön gewesen.

Ich möchte Sie auch noch einmal darauf hinweisen, was ich von anderen DFSR-Austauschschülern mitbekommen habe:

1. Auf WhatsApp meinten einige, CETUSA und DFSR würden ihren Eltern "Lügen" über sie erzählen.
2. Viele beschweren sich über CETUSA, weil CETUSA nie Probleme ernst nimmt und auch Gastfamilien- und Schulwechseln (wie auch bei mir) verweigern würde.
3. Oft meinten Leute, DFSR würde oft nicht oder nur mit großem Zeitabstand auf E-Mails reagieren.
4. Auch bei einigen Austauschschülern in anderen Ländern passieren ähnliche Vorfälle.

Viele schweigen auch, weil sie Angst haben, zurückgeschickt zu werden, wenn sie sich über Bedingungen beschweren.
Es ist wirklich schrecklich, wenn man ignoriert und hinter dem eigenen Rücken merkwürdige Sachen geschehen. Ich hoffe wirklich, dass Sie meine Bedenken zum Wohle aller Austauschschüler ernst nehmen und an einer Verbesserung des Services arbeiten und dass niemand mehr in einer Lage wie ich sein wird. Dazu gehört such ein persönlicherer Kontakt zum Austauschschüler.

Ihnen persönlich wünsche ich alles Gute!

vom 16.2.2022 13:34
A. S.

Negative Erfahrungen mit DFSR und CETUSA - nicht empfehlenswerte Organisationen

Des Weiteren möchte ich Sie auch noch darauf hinweisen, wie die Zustände im Haus, in dem ich lebte, waren. Fotos kann man hier ja leider nicht posten.
Es war überall dreckig und staubig. Als ich zum ersten Mal gefegt habe und mit dem Besen und der die Heizung gegangen bin, habe ich so viel Dreck und Staub gefunden. Als ich hinter die Waschmaschine und den Trockner geguckt habe, fand ich eine ganze Staubwand vor. Ich habe noch nie so viel Staub auf einmal gesehen! Ebenfalls schlimm war, dass das Waschbecken immer so voll mit Geschirr war. Die Gasteltern haben fast nichts im Haushalt gemacht. Ich nusste mir mit 5 Leuten ein schmutziges Bad teilen! Das waren keine schönen Zustände, nur leider habe ich mich nie getraut, diese Probleme klar anzusprechen, weil meine LC das meinen Gasteltern gesagt hätte und ich sie nicht schlecht darstellen wollte. Ich wollte es nicht riskieren, nach Hause geschickt zu werden - mit der Begründung, ich würde schlecht über meine Gastfamilie reden, weshalb ich einfach geschwiegen habe.

Ich bitte Sie des Weiteren, mir die genaue CETUSA-Regel zu nennen, dass man nicht mit einem anderen Schulleiter reden darf.

Ich kann DFSR und CETUSA definitiv nicht weiterempfehlen! Mir geht es psychisch immer noch nicht gut.

vom 21.2.2022 23:46
A. S.

Negative Erfahrungen mit DFSR und CETUSA - nicht empfehlenswerte Organisationen

Der psychische und seelische Schaden, den mir DFSR und CETUSA zugefügt haben, ist außerdem leider immer noch nicht verschwunden. Als ich der Mitarbeiterin von CETUSA gesagt habe, ich mache mir Sorgen um meine eigene mentale Gesundheit, lautete die Antwort, es sei nicht ihr Problem. Wie um alles in der Welt kann ein so „seriöses“ Unternehmen wie Dr. Frank Sprachen und Reisen so etwas dulden? Sollten da nicht alle Alarmglocken läuten??? Ich hoffe wirklich, dass sich Austauschschüler in Zukunft gut informieren, mit welchen Unternehmen sie es zu tun haben!

vom 24.3.2022 23:13
A. S.

Negative Erfahrungen mit DFSR und CETUSA - nicht empfehlenswerte Organisationen

Ich finde es empörend, dass Sie meine Google-Rezension schon zum zweiten Mal gelöscht haben. Auch kritische Bewertungen sollten zugelassen werden. Wenn Ihnen meine Bewertung nicht gefallen hat, hätte DFSR mich in den USA unterstützen können. Ich wollte Gastfamilie und Schule wechseln. Wieso ging das bitte nicht? DFSR wirbt doch auf der Homepage damit, dass Austauschschüler ihre Familie/Placement zur Not wechseln können. Wie soll ich jemals wieder normal schlafen können? DFSR und CETUSA haben mich kaputt gemacht. Tut mir leid für die klaren Worte, aber meine Erfahrungen mit DFSR und CETUSA sind alles andere als gut. Wenigstens entschuldigen sollte man sich schön können. Habe ich auch oft genug getan. Nie wieder!

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