vom 4.9.2007 22:49
E. R.

fuehl mich hier so gar nicht wohl....

hey, bin seit samstag in meiner gastfamilie und irgendwie ist das alles gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt hab :( klar ich wusste, dass alles neu sein wird und ich zeit brauche um mnich daran zu gewoehnen, aber jetzt wo ich das hier alles sehe, weiss ich nicht ob ich mich ueberhaupt jemals daran gewoehnen kann. das haus ist nicht gerade das sauberste, um es mal nett auszudruecken. mein gastvater ist den ganzen tag arbeiten, meine gastmutter telefoniert nur und meine kl. gastschwester (2) versteh ich von der sprache her ueberhaupt nicht und ich hab es auch nicht so mit kleinen kindern. eigentlich soltle heute die schule anfangen, hat sie auch... nur nicht fuer mich, wiel ich mich ertsmal anmelden muss, das wrde ich morgen machen. so sitze ich also den ganzen tag nur doof rum und weiss nichts mit mir anzustellen, ich denke das uist normal fuer den anfang, aber meine gastmutter kuemmert sich auch gar nicht um mich. weil ich nichts zu tun hab, muss ich staendig an zu hause denken... alles komisch irgendwie.. vielleicht keonnt ihr mir ein paar tipps geben, wenn es euch genauso geht / ging.
danke schon mal

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erster schock- normal

hallo!
darf ich fragen in welchem land du bist?
bin jetzt seit 6 monaten in meiner gastfamilie und inzwischen gehts mir hier super, aber der anfang war hart, hatte auch probleme mit meiner familie, gib ihnen noch etwas zeit!
zeig deiner mum das du interesiert bist, frag ob du ihr helfen kannst und frag sie sachen ueber deine neue heimat, klar wenn noch ne sprachbarriwere da ist gestaltet sich das schwierig!
wenn du die nichtbeachtung aber als desinteresse an deiner person ausmachst ist ein wechsel der beste weg!
ich war genauso geschockt ueber mein neues zu hause, mein erster gedanke nach dem betreten war "hier ein jahr- no way" inzwischen find ichs hir richtig klasse!
gib deiner kleinen schwester zeit, auch sie muss dich erst einmal kennenlernen fuer ist es es sicher auch schwierig auf einmal eine unbekannte person, die sie nicht verstehen kann um sich zu haben, gerade zu kleinen geschwistern kann eine sehr herzliche beziehung enstehen denke ich!

vom 14.9.2007 23:33
V. B.

komisch..

also, ich bin jetzt seit ca. 2 Montaen in den USA und ich fuehle mich auch noch garnicht wohl hier. Ich komme mit meinem Gastbruder garnicht klar, und meine gmom ist auch ziemlich komisch zu mir. Mir gings in der letzten zeit und jetzt immer noch nicht so gut, weil ich ziemliches heimweh hatte und auch krank geworden bin und meine gmom meinte jetzt zu mir, dass das einfach nicht normal ist und ich mich mal nicht so anstellen soll und so weiter! Habe schon ueberlegt, ob ich mit meinem rep da mal drueber sprechen soll, nur das probl. ist, dass sie und meine gmom sehr sehr gute freudnde sind und meine gmom das dann alles erfahren wird.
Was soll ich machen? Denkt ihr es waehre gut die familie zu wechseln oder waehre das uevertrieben??
lg Vanessa

ich kenn das alles auch!

hi,


ich bin jetzt seit drei Wochen hier in Kanada und naja wie soll ich sagen? So richtig vertraut is mir das ganze auch noch nicht. Ich komm zwar wirklich gut klar mit meiner Gastfamilie aber hier is mein Problem, dass sie sich an mich anpassen und nicht ich mich an sie. Das is ja ganz nett, dass sie so viel Rücksicht nehmen, aber ich fühle mic hier etwas unterfrodert. Ich darf zum Beispiel nichts im Haushalt machen. Fragt mich nicht warum... Naja und dann is mir langweilig und dann denk ich an zu Hause, ruf vielleicht an und.... naja...

Ich bin auch so was von gar kein Kindertyp... ich weiß, dass sich kleine Kinder von mir irgendwie angezogen fühlen, aber ich hab halt echt keinen Nerv für so was. Naja zu Hause hab ich zwei Brüder, n älteren und n jüngeren, hier hab ich gar keine Geschwister, dafür kommen die Kinder meiner Gastschwester ständig. Und das sind Zwillinge im Alter von 4 Jahren und eine 1 1/2 jährige. Dazu noch ein 10 Monate altes Baby... Meine Anziehungskraft auf Kinder hat auch hier gewirkt. Zumindest bei drei von viern und ich musste nicht mal was machen...
Nur der eine Zwilling hat noch so seine Probleme. Da muss man echt dahinter bleiben. Wirklich versuchen zu reden und zu helfen! Das wird dann schon.

@Krystyna: Mir gings ganz genauso mit dem Sportteam... Ich hab mich als erstes auf ein Tennisteam gefreut weils auch so im Internet stand. Naja und jetzt kam raus, dass es gar kein Tennisteam gibt. Ich weiß nich, wie ich das überstehen soll... mein Team werd ich nächstes Jahr in Deutschland wohl nich mehr anführen... naja dann wollte ich volleyball spielen, da hat mir die Lehrerin aber dann ganz schnell zu verstehen gegeben, dass ich auch auf der Bank sitzen kann und die Mannschaft anfeuern kann. Und so ging das weiter mit jedem Sport... Ich hab halt hier gerade so ne schule erwischt die jedes Jahr Profisportler raus bringt. Und wenn du den Sport nich schon vorher ernsthaft betrieben hast, dann hast du hier keine Chance... Weiß auch nic´h, was ich jetzt machen soll!

sry, dass es so lang is...
Lg FRanzi

vom 15.9.2007 12:03
I. A.

Sport

^^ Gibt es bei euch keine Teams, für Leute, die nicht unbedingt Profis werden wollen? Ich weiß ja nicht, wie groß deine Schule ist. Meine war so klein, dass eigentlich jeder alles mitmachen durfte. Dann gab's noch Teams von Leuten, die sich einfach so zusammengeschlossen haben, ohne Turniere oder so.
Wie lange habt ihr Mittagspause? Wir konnten da die Turnhalle einfach reservieren.
Außerdem gibt doch sicher noch andere Sachen: Chor, Foto-AG, Theatergruppe...was weiß ich.

@I.A.

Wäre j schön, wenn das alles so einfach wäre. Ich bin auf ner Schule mit 2000 Schülern (mal zum Vergleich: In D. hab ich nur 800).

Die haben "nicht mal" Tennisplätze an der Schule. Das hat mich alles so irritiert, weil es eben im Internet stand auf der hp... Meine Mittagspause hat 50 Minuten. Da könnte man auch nich so schrecklich viel machen. Und Sporthallen mieten? Keine Ahnung, wofür?Bin hier eh ziemlich allein...

Jeden Tag kommen hier in der Schule die sogenannten Announcements wann sich jede Gruppe/Team trifft. Man hört aber immer nur von Sportsteams und einmal hab ich was von Schülerzeitung gehört. ICh weiß, dass es ne Band gibt, macht aber für mich auch keinen Sinn mit Klavier. Außerdem hätt ich echt gern Sport gemacht. Das war einfach auch son richtiger Traum... Dass man sein TRaining praktisch fortsetzen kann... aber das is ja sehr schnell zerplatzt. Und naja die anderen Sportteams... ich hab auch mal bei Fußball angefragt, aber da hab ich dann auch gleich einen Hinweis auf ´die Bank gekriegt. Das is echt deprimierend.

LIebe Grüße
Franzi

vom 19.9.2007 07:01
S. S.

ich schliess mich dann mal an...

hi...

bei mir will es auch noch nicht recht laufen. bin nun seit fast 6 wochen in den USA und fast jeden Morgen koennt ich heulen, Koffer packen und wieder heimfahren. Ja, ich hab ne ganz nette Familie, aber ich kann mit keinem wirklich reden bzw. interessiert es keinen so wirklich, wie ich mich fuehle.
Meine Familie hatte schon einige Austauschschueler bei sich und ich bekomme staendig gesagt, das Heimweh wuerde sich auf jeden Fall legen und ich soll mir keine Sorgen machen.
Das Schlimme ist, dass ich dazu noch staendig mit meinen "Vorgaengern" konfrontiert werde und von ihnen vorgeschwaermt bekomme. Ich denke dann immer, so gut werd ich sowieso nie mit denen klarkommen.
Ich kann auch nicht Mom und Dad sagen. Ich brings einfach nicht fertig. Und Koerpernaehe lasse ich auch seit einiger Zeit kaum noch zu.

Manchmal hab ich das Gefuehl, dass ich hier unerwuenscht bin und alles falsch mache, keine Ansprueche haben darf.
und das Haus hier ist nebenbei auch nicht grade sauber.
Ich telefoniere zudem sehr oft mit meiner family. ich weiss, dass das nicht gut ist, aber das ist der einzigste Halt, den ich gerade habe.

Ok, mit meinen 3 kleineren gastgeschwistern komm ich ganz gut klar, aber die sind genauso ausgeflippt wie ihre Eltern, zumindest die Mom.
Mir fehlt hier unheimlich Ruhe und emotionale Naehe.


Und dann denk ich ans Heimfliegen und ich denk darueber nach, wie es mir danach gehen wuerde. komme heim, bin erstmal froh, wieder da zu sein....und dann.. nach einer weile..../.
wenn ich dann noch so von anderen austauschschuelern hoere, denen es total super geht und denen das jahr total viel bringt.....

......dann bin ich so richtig scheisse wuetend auf mich selbst, dass ich diese chance vertan habe....


aber ich hab angst, dass ich auch in den naechsten monaten noch fast taeglich am heulen bin.

wann ist es sinnvoll, die familie zu wechseln?

geht mir auch so

also ich kann das alles so total nachvollziehn. bin seit ca 2 monaten in OHIO und ich hatte jetzt nen gastfamilienwechsel. ich bin so fertig nach hause zu fliegen. aber ich bin etz nur bei ner uebergangsfamilie und ich geb dem ganzen nochmal ne chance mit ner neuen gastfam. wenns wieder total schief geht dann flieg ich nach hause. nochmal kann ich das ganze nciht durchmachn. immer hin sind wir ats echt auf uns allein gestellt. klar kann man zu hause anrufen,aber keiner nimmt einen in den arm wenn man einfach nur noch verzweifelt is und heult und nichtmehr kann und keiner kann wirklcih entscheiden was das beste is ausser du selbst wenn deine betreuer nciht helfen..... ich warte auf das gefuehl meinen traum zu leben und hoff das stellt sich bald ein.....
drueck euch allen die daumen!

vom 11.10.2007 18:23
A. W.

HILFE ICH BRAUCHE EUREN RAT!

Hi ihr alle!

Ich habe eine schwierige Frage, die hier eigentlich schon von allen diskutiert wird. Ich bin seit fast zwei Monaten hier bei meiner Gastfamilie. Am Anfang hatte ich nicht Heimweh, aber ich konnte mir auch nicht vorstellen hier für 11 Monate zu bleiben.

Mittlerweile freue ich mich sehr doll, dass ich hier sein darf, aber ich fühle mich bei meiner Gastfamilie überhaupt nicht wohl. Es gibt hier absolut kein Familienleben. Hier macht jeder was er will und wann er es will.
In den Ferien haben wir noch ab und zu etwas zusammen gemacht, aber in der Schulzeit gibt es wirklich nichts.
Dazu kommt auch noch, dass meine Gasteltern extrem viel Alkohol trinken(Bin in Osteuropa). Die von meiner Orga wissen das aber auch und meinten, dass es normal wäre. Ich kann mich aber nicht an meine Gastmutter gewöhnen, wenn sie jeden Abend nach Alkohol riecht und ich nicht weiß, ob sie so schlecht Englisch redet, weil sie getrunken hat, oder weil sie es nicht so gut kann. Ich habe mit Klassenkameraden darüber gesprochen und die haben gesagt, dass es nicht Landestypisch wäre in diesen Mengen Alkohol zu trinken. Auf mich wirkt das sehr abstoßend. Ich gebe mir große Mühe, aber ich gewöhne mich nicht daran und versuche deshalb meistens meinen Gasteltern aus dem Weg zu gehen.
Das Essen schmeckt zwar sehr gut, aber sie achten überhaupt nicht darauf, ob etwas noch gut ist oder nicht. Es wird gegessen, was da ist. Es gab hier schon des öfteren verschimmelte Sachen (und das liegt nicht daran, weil sie es sich nicht leisten können) Das Problem ist nur, dass ich nicht alles nach Schimmel kontrolliere. Ich habe mir in diesen zwei Monaten schon zweimal den Magen verdorben, weil ich etwas schlechtes gegessen habe. Meint ihr, das ist pingelig, wenn ich die Familie wechseln möchte? Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Bitte helft mir!


Mit meinem Gastvater komme ich ÜBERHAUPT NICHT klar. Egal was ich sage, er wiederspricht mir immer in einem lächerlichen Tonfall und macht sich über meine Probleme

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Kira R. USA EUROVACANCES 2007/08
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